Nach jahrelangen schriftlichen und mündlichen Anfragen bei der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BIMA) bezüglich einer Besichtigung des Geländes der ehemaligen MUNA im Urlauer Tann, scheint ein Besichtigungstermin für die Leutkircher Bürger in greifbare Nähe gerückt zu sein. Von Seiten der BIMA bestehen keine Einwände mehr.
Auch die Firma Klenk, der das Gelände überlassen worden ist, gibt sich kompromissbereit: In einem Telefongespräch mit der Vorsitzenden des Bürgerforums, Christine Schneider, wollte Martin Klenk zehn Personen zur Besichtigung zulassen. Christine Schneider: „Wir sehen uns unseren Mitgliedern und allen interessierten Bürgern gegenüber verpflichtet, eine Besichtigung in größerem Maßstab zu ermöglichen. In der Vergangenheit wurden schon einzelne, ausgewählte Kleingruppen in die MUNA eingelassen. Wir wollen Offenheit und Transparenz. Deshalb müssen alle interessierten Bürger sich ein Bild machen können. Wir haben Martin Klenk signalisiert, dass wir bestimmt einen Weg finden werden. An der Organisation würden wir tatkräftig mitwirken oder diese sogar übernehmen.“
Jetzt muss nur noch auf das endgültige Signal der Klenk Holz Aktiengesellschaft gewartet werden. Eine Abordnung des Bürgerforums wäre bereit, zu Vorbereitungsgesprächen nach Oberrot, dem Stammsitz des Konzerns, zu fahren.